Grundlagen des Unternehmens

Die Regensburger kommunaler Fahrzeugpark GmbH (RFG) ist ein 100%iges Tochterunternehmen der Stadtwerke Regensburg GmbH (SWR), Regensburg. Zwischen der SWR und der RFG besteht ein Beherrschungs- und Gewinnabführungsvertrag.

Das Geschäftsfeld der RFG erstreckt sich vor allem auf die Betreuung von Fuhrparks der öffentlichen Hand, auf die Nischenbereiche Elektronik, Feinmechanik und Atemschutz sowie auf die Fahrzeugvermietung. Die wichtigsten Geschäftskunden sind die Regensburger Verkehrsbetriebe GmbH (RVB) und die Stadt Regensburg. Bei der RFG waren zum Bilanzstichtag 56 (Vorjahr: 58) Mitarbeiter beschäftigt, wobei längere Abwesenheiten (z. B. wegen Krankheit) unberücksichtigt blieben.

Die Gesellschaft orientiert sich im Rahmen ihrer Tätigkeit am vom Aufsichtsrat genehmigten Wirtschaftsplan, bestehend aus dem Erfolgs-, Investitions-, Finanz- und Stellenplan. Die zentrale Steuerungsgröße stellt dabei der an die SWR abzuführende Gewinn dar. Planunterschreitungen gefährden das grundsätzliche Ziel des Mutterunternehmens, ein ausgeglichenes Ergebnis zu erreichen. Im Rahmen des unterjährigen Berichtswesens erfolgt ein Plan-Ist-Vergleich, bei dem Abweichungen systematisch untersucht werden. 

Rahmenbedingungen und Geschäftsverlauf

Die Geschäftsentwicklung der RFG ist hauptsächlich vom Auftragsvolumen ihrer beiden wichtigsten Geschäftspartner abhängig. Auf diesen Kundenkreis entfällt von allen im Berichtsjahr verrechneten Arbeitsstunden ein Anteil von unverändert zur Vorperiode rd. 77 %, wobei sich die verrechneten Arbeitsstunden an die RVB um 2,2 % auf 43.392 Stunden und an die Stadt Regensburg um 1,1 % auf 6.030 Stunden erhöht haben. Insgesamt haben die im Geschäftsjahr 2016 verrechneten Arbeitsstunden im Vergleich zum Vorjahr um 1,7 % auf 64.009 Stunden zugenommen.

Der an die SWR abzuführende Gewinn von 436 T€ übertrifft das Vorjahresergebnis um 86 T€, was im Wesentlichen auf Effizienzsteigerungen und Kostenreduzierungen im Kundensegment „Fremde“ zurückzuführen ist. Die Verbesserung im Vergleich zum Planansatz (190 T€) resultiert hauptsächlich aus Kosteneinsparungen in den Kundensegmenten „RVB“ und „Fremde“. Der Planung lag ein Auftragsvolumen von 63.700 verrechneten Arbeitsstunden zugrunde.

 

Wirtschaftsbericht


Ertragslage

Der an die SWR abzuführende Gewinn setzt sich wie folgt zusammen:

2016 2015
T€ T€
Betriebliche Erträge 7.222 6.967
Betriebliche Aufwendungen - 6.780 - 6.609
Gewinnunabhängige Steuern - 2 - 2
= Betriebsergebnis 440 356
Finanzergebnis - 4 - 6
= Abzuführender Gewinn 436 350
(davon periodenfremd) (19) (35)

 

Die betrieblichen Erträge beinhalten nahezu vollumfänglich die Umsatzerlöse, welche um 4,7 % auf 7.209 T€ zugenommen haben. Diese Erhöhung ist bedingt durch eine gestiegene Arbeitsleistung sowie durch Preisanpassungen. Erlöszuwächse ergaben sich außerdem aus den im Berichtsjahr erstmalig angewandten Vorschriften des Bilanzrichtlinie-Umsetzungsgesetzes (neudefinierter Umsatzerlösbegriff). Die Umsatzerlöse resultieren zu rd. 95 % (Vorjahr: rd. 96 %) aus Verrechnungen von Wartungs- und Instandhaltungsleistungen.

Die betrieblichen Aufwendungen setzen sich insbesondere aus den Material- und Personalaufwendungen zusammen. Die Materialaufwendungen, in denen die zur Leistungserstellung notwendigen Materialeinsätze und Fremdleistungen enthalten sind, erhöhten sich im Berichtsjahr um 2,7 % auf 2.505 T€. Die Personalaufwendungen haben hauptsächlich bedingt durch tarifliche Steigerungen um 2,8 % auf 3.665 T€ zugenommen.

Das Finanzergebnis resultiert insbesondere aus Aufwendungen aus der Aufzinsung von Rückstellungen.